Trotz 46.000 Unterschriften - Petition "Rettet die Berge" im Umweltausschuss gescheitert

Am 16.04.26 wurde die Petition "Rettet die Berge" im Umweltausschuss abgelehnt. Von über 46.000 Unterschreibenden wurde wurde die Rücknahme der § 9-11, mit denen die Schwellenwerte für eine Umweltverträglichkeitsprüfung für Skipisten, Seilbahnen und Beschneiungsanlagen angehoben wurde gefordert.

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Energieeffizienz: die vergessene Reserve
Nach Angaben der Europäischen Union für 2004 werden zehn Prozent der von den europäischen Haushalten verbrauchten elektrischen Energie von Bereitschaftsschaltern (Standby-Systemen) in Haushaltsgeräten verursacht. Ab 2015 erwarten Spezialisten für Energiepolitik eine Stromknappheit. Anstatt die Anstrengungen auf Stromsparmassnahmen zu konzentrieren, werden in den Alpen und anderswo in Europa neue Kraftwerksanlagen geplant.
Chambéry ist Alpenstadt des Jahres 2006
Zum zweiten Mal geht der Titel "Alpenstadt des Jahres" nach Frankreich: Nach Gap im Jahr 2002 erhält Chambéry, Hauptort des Départements Savoyen, im Jahr 2006 die Auszeichnung.
Partnerschaft zwischen Alpen und Karpaten
Partnerschaft zwischen Alpen und Karpaten
Am 16. Juni lancierten das United Nations Environment Programme UNEP und der WWF in Montecatini/I eine Partnerschaft zwischen Alpen und Karpaten. Eine langfristige Zusammenarbeit zwischen Alpen und Karpaten ist notwendig, um ökologische Korridore für Artenwanderungen und genetischen Austausch zu schaffen, zeigte sich Fulco Pratesi, Präsident von WWF Italien, überzeugt.
Neue französische Umweltministerin erhöht Abschussquote für Wölfe in den Alpen
Nelly Olin, seit drei Wochen Umweltministerin in Frankreich, hat mit ihrem ersten Dekret im Amt die Abschussquote für Wölfe in den Alpen von vier auf sechs erhöht. Als Begründung führt die Ministerin an, dass die Angriffe auf Schafherden zwischen 2003 und 2004 um 15% zugenommen haben.

Veranstaltungen

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18.10.2025 - 19.04.2026
Wenn Berge rutschen ALPS Alpines Museum der Schweiz, Helvetiaplatz 4, Bern
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  • ALPS Alpines Museum der Schweiz Helvetiaplatz 4, Bern
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AktivismusAlpinismus - Veranstaltungsreihe ALPS Alpines Museum der Schweiz Helvetiaplatz 4, Bern
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09.04.2026 - 10.05.2026
Klima Biennale Wien
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22.04.2026 - 23.04.2026
Anbau alternativer Kulturen für neue Marktchancen in einem sich wandelnden Klima Wien/Österreich

Projekte und Aktivitäten

Ground:breaking
Ground:breaking
Böden zählen zu den wichtigsten Ressourcen, die wir haben. Das neue CIPRA-Projekt Ground:breaking zeigt, warum die Entsiegelung von Flächen allen nützt, und was es dazu im Alpenraum auf politischer, rechtlicher und lokaler Ebene braucht.
Young Glacier Voices
Young Glacier Voices
Die Gletscher in den Alpen schmelzen immer schneller. Das Erasmus+ Projekt «Young Glacier Voices» macht die Folgen der Klimakrise erlebbar und bestärkt junge Menschen, ihre Stimme für mehr Klimaschutz einzusetzen.
KLuGE Strassen
KLuGE Strassen
Versiegelt, überhitzt, laut: Strassen sind Teil des Alltags und können zur Belastung werden. Das Projekt «Klimafitte und Gesunde Strassen» zeigt, wie sich Strassenräume im Alpenrheintal so gestalten lassen, dass sie zugänglicher, klimagerechter und gesünder sind.

Aktuelle Medienmitteilungen

Eurovignette Directive: Erneute Verschiebung auf Kosten von Klimaschutz und Bevölkerung
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Die Behandlung der Wegekostenrichtlinie (Eurovignette Directive) durch die Verkehrsminister der EU-Staaten wurde auf den 28. September verschoben. Die Internationale Alpenschutzkommission CIPRA ist beunruhigt über die erneute Verzögerung und befürchtet die Verwässerung eines zentralen Anliegens von EU-Kommission und Parlament, auf Kosten von Klimaschutz und der Bevölkerung an den Transitachsen.
Transitgeplagte Alpenregionen entlasten
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In diesen Tagen beraten die Vertreter der nationalen Verkehrsministerien über die Verstärkung der Wegekostenrichtlinie (Eurovignette Directive). Die CIPRA fordert gemeinsam mit Umweltorganisationen eine substantielle Verbesserung der Gesetzgebung zur Entlastung der Bevölkerung in transitgeplagten Alpenregionen.
Naturvielfalt stärken: Pilotregionen teilen Erfahrungen
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Ein Gemüsebeet anlegen, im Wald spazieren, mehr selber kochen: Das Bewusstsein für die Natur und deren Bedeutung für unsere Lebensqualität ist grösser geworden – auch durch die Coronakrise. So vielfältig wie die Natur waren die Ansätze der fünf Pilotregionen in Italien, Frankreich, Slowenien und Österreich im Projekt speciAlps, das von April 2017 bis März 2020 dauerte. Dabei wurde Saatgut gesammelt, Schulausflüge organisiert, Themenwege eingerichtet und vieles mehr. Zum Welttag der Biodiversität am 22. Mai 2020 erscheint nun eine kostenlose Sammelbox mit den Erfahrungen aller Pilotregionen.
Landschaft bewegt
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In der Krise neu entdeckt, als Lebens- und Erholungsraum nicht wegzudenken, beim Bauen und Bebauen verändert: die alpine Landschaft. Im Jahresbericht 2019 beleuchtet CIPRA International die Beziehung von Mensch und Landschaft. Lebendige Moore, sterbende Gletscher und ambitionierte Klimaziele sorgen darin für Schlagzeilen.